Satzung

Höhenzwerge e.V. Münster

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen „Höhenzwerge e.V.“. er hat seinen Sitz in Münster. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Münster eingetragen werden. Das Geschäftsjahr geht vom 01. August bis zum 31. Juli.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der AO in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Ziel und Zweck des Vereins ist die Einrichtung und der Betrieb einer Spielgruppe, in der Kinder tagsüber sozialpädagogisch betreut werden.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die seine Ziele unterstützt. Wollen Eltern ihr Kind in der Spielgruppe des Vereins betreuen lassen, muss mit der Aufnahme des Kindes ein Elternteil Mitglied des Vereins werden.
    1. Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren Plätze. Die Kinder müssen im Jahr der Anmeldung mindestens 2 Jahre alt werden. Die Anmeldung muss bis zum 01. März eines jeden Jahres erfolgen. Die Auswahl der Kinder wird nach folgenden Prioritäten getroffen:
      1. Kinder, die im Wohngebiet Sentruper Höhe aufwachsen. Die Zuordnung des Wohngebietes richtet sich nach dem ehemaligen Grundschulbezirk.
      2. Geburtsdatum (Mindestalter 2 bei Eintritt in die Spielgruppe, zuvor ist eine Aufnahme nur unter der Maßgabe möglich, dass ein Elternteil bis zum 2. Lebensjahr anwesend ist und nicht vergebene Plätze verfügbar sind)
      Die Auswahl und Einteilung der Kinder in die 2- und 3-Tagesgruppe der Höhenzwerge soll sowohl alters- als auch geschlechtsheterogen vorgenommen werden. Um für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Spielgruppe zu sorgen, sollten daher mindestens zwei gleichgeschlechtliche Kinder pro Gruppe aufgenommen werden. Bei der Auswahl gelten erneut die oben aufgeführten Prioritäten. Kinder, die mangels freier Plätze nicht aufgenommen werden können, werden in eine Warteliste eingetragen.
  2. Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.
  4. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag im Rückstand bleibt, so kann es durch die Mitgliederversammlung mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden (Ausschlussverfahren).
  5. Dem Mitglied muss vor der Beschlussversammlung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (§ 7). Zur Festlegung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine 2/3-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der Stellvertreter/-in und einem/einer Kassenwart. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.
  3. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens viermal statt. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der in der Vorstandssitzung anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmgleichheit kommt ein Beschluss nicht zustande.
  5. § 8 (Beurkundung von Beschlüssen) gilt entsprechend.

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von 40 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe eines Grundes verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  4. Die Mitgliederversammlung als oberstes Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß der Satzung nicht einem Vereinsorgan übertragen wurden. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresrechnung, der Jahresbericht  zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie entscheiden z.B. auch über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
  5. Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf nicht erschienene Mitglieder.
  6. Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  7. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliedersammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung der bisherige und der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt waren.

§ 8 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

§ 9 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung

  1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  2. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an den Förderverein des Theresienkindergartens. Sachwerte werden dem Theresienkindergarten überlassen.

§ 10 Abschluss des Geschäftsjahres

Am Ende des Geschäftsjahres werden überschüssige Beitragszahlungen den Mitgliedern wieder anteilig der geleisteten Beitragszahlungen wieder ausgezahlt.

§ 11 Elterndienst

  1. Die Mitglieder, deren Kinder die Spielgruppe besuchen, verpflichten sich, in regelmäßigen Abständen in der Gruppe Dienst zu tun.
  2. Es wird ein monatlicher Dienstplan erstellt. Im Falle einer Verhinderung hat der planmäßig diensthabende Elternteil für Ersatz zu sorgen.