Willkommen bei den Höhenzwergen e.V. Münster

Spielgruppen für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren

Die Spielgruppe "Die Höhenzwerge" trifft sich in den Räumen des Gemeindezentrums St. Theresia.

  • Die 3-Tage-Gruppe trifft sich montags, mittwochs und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Die 2-Tage-Gruppe trifft sich dienstags und donnerstags jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr

An den Tagen, an denen ausschließlich die Gruppenleitung vor Ort ist, betreut außerdem ein Elternteil die Kinder. Diese Dienste teilen sich die Eltern eigenständig ein.

Ziele der Spielgruppe

Die Spielgruppe ist eine gute Vorbereitung auf den Kindergarten. Sie fördert das Ablösen des Kindes von den Eltern in kleinen Schritten. Für die Kinder soll sie ein Ort der Geborgenheit sein, an dem sie Gemeinsamkeit und Vertrauen erleben können. Die Kinder haben Gelegenheiten, ihre individuellen Interessen und Bedürfnisse zu entdecken und zu verwirklichen. Darum ist es besonders wichtig, jedes Kind gezielt zu beobachten, um es entsprechend seiner Entwicklung und Begabung zu unterstützen und zu motivieren. Die Selbstständigkeit jedes einzelnen Kindes sowie ein soziales und aktives Miteinander sind die wichtigsten Ziele in dieser Zeit.

Wir als Erzieherin möchten Bezugsperson für das Kind sein und ihm die ersten Schritte weg vom Elternhaus so leicht wie möglich gestalten. Wir bauen eine individuelle Bindung zu jedem Kind auf. Dafür ist es hilfreich, viel über das Kind und über seinem bisherigen Lebensweg zu wissen: Welche Trennungserfahrungen hat es erlebt? Womit spielt es gerne? Welche gesundheitlichen Aspekte gilt es zu beachten? Welche Rituale sind hilfreich u.s.w. Wir bieten dem Kind ein  Umfeld, in dem es die kindliche Neugier altersentsprechend ausleben kann. Spielsachen wie Puppen, Puppenkleidung, Bilderbücher, Eisenbahn, Autos, Tiere, Puzzles und Kuscheltiere sind in erreichbarer Höhe jederzeit zugänglich. Spiel- und Werkzeuge, mit denen die Kinder im Laufe der Zeit den Umgang erlernen, liegen höher und werden bereitgestellt, wenn zwei Erwachsene den Umgang damit begleiten. Das sind z.B. Kleister, Pinsel, Fingerfarben, Scheren, Hämmerchen und Plastiknägel, schwierige Puzzle, Spiele mit kleinen Teilen, Murmeln u.a.

Im Laufe eines Vormittages können die Kinder:

  • Mit verschiedenem Material spielen, z. B. Fingerfarben, Kleister, Rasierschaum.
  • Konzentration und Zentrierung lernen.
  • Den eigenen Körper begreifen, eigene Stärken erleben, mit Schwächen umgehen lernen, grob- und feinmotorische Fähigkeiten entwickeln.
  • Mit anderen Kindern in Kontakt kommen; evtl. auch Konflikte und Rivalitäten erleben.
  • Liedgut und Literatur kennen lernen und sprachlichen Ausdruck üben.

Hilfen für eine leichte Eingewöhnungsphase in die Spielgruppe

  • Gelegentlich an der Spielgruppe vorbeigehen. ''Hier wirst du bald öfter sein und spielen können."
  • KiTa-Tasche, Brotdose, Trinkflasche und Hausschuhe gemeinsam aussuchen, für einen Spielplatzbesuch o.ä. packen.
  • Regelmäßig die Spielgruppe in positiv erwähnen.
  • "Noch dreimal Schlafen ... "
  • Festnetz- und Handynummern von Mutter und Vater, evtl. auch vom Arbeitsplatz, von Kinderfrau  oder Großeltern/Nachbarn mitbringen.

Was sollte in den ersten Tagen beachtet werden?
  • Unbedingt sollte gewährleistet sein, dass ein Elternteil die gesamte Zeit über dabei ist, damit sich das Kind an die neue Umgebung und uns als neue Bezugsperson gewöhnen kann! Das kann ein paar Tage oder gar Wochen dauern!
  • Anfangs evtl. nur ein bis zwei Stunden bleiben; das Neue ist anstrengend!
  • Je nach Verhalten des Kindes zwischendurch sich vom Kind verabschieden um kurz zu gehen. Möglichst nie ohne Abschied gehen! Nur so kann das Kind Vertrauen aufbauen!
  • Erreichbar sein, um Sicherheit zu vermitteln und präsent zu sein, wenn der Trennungsschmerz zu groß ist. Wir werden kein Kind leiden lassen!
  • Das Kind länger in der Spielgruppe lassen und erst gehen, bis es alleine die drei Stunden schafft.
  • Auch daheim immer wieder die Spielgruppe erwähnen, die anderen Kinder und uns Erzieherinnen benennen, um die beiden Welten "Zuhause" und "Spielgruppe" miteinander in Verbindung zu bringen.
  • Die Nöte des Kindes ernst nehmen. Trennungsprobleme können auch erst später aufkommen, wenn dem Kind bewusst wird, dass es regelmäßig von Mutter/Vater/Geschwistern getrennt wird.
  • Das Kind jedoch nicht belohnen, wenn es den Vormittag geschafft hat, alleine zu bleiben.